vom 28.05. bis 09.06.2003

28.05.2003 709 km
von Bergen nach Grabenstätt zum Treffen mit Viktor und über die Autobahn nach Felden. Weiter von Bernau über Sachrang und Ebbs nach Kufstein. Auf der Autobahn über den Brenner bis zur Ausfahrt Modena Nord. Nach Maranello und durch die Reggio Emilia Romagna und einen Teil der Toskana über Serramazzone, Pavullo, Lama und Pievelago nach Flumalbo, über den Passo dell’Abetone nach Cutigliano, Bagni di Lucca nach Lucca. Dann wieder weiter auf der Autobahn zur Fährverladung nach Livorno.

29.05.2003 383 km
Morgens fahren wir an der Costa Smeralda von Golfo Aranci, M. Canaredu, M. Villico über Liscia, Laconia, Capo d’Orso nach Laconia und über Arzadena, Porto Pozzo, St. Teresa und Valledoria zu unserem ersten Cappuccino auf Sardinien in Castelsardo. Danach nach Porto Torres, Pozzo S. Nicola, Canaglia, Palmadula durch Villa Assunta nach Santimbenia bis Alghero. Von dort geht die Straße relativ gerade von Bosa bis Tresnuraghes. Nach reichlich Kurven bis Cuglieri und weiter zu unserem ersten Campingplatz „Nurapolis“.

30.05.2003 390 km
Unser heutiger Weg führt uns nach Süden. Vom Campingplatz aus nach Riola an der Küste entlang nach S. Salvatore und Oristano. Ab Terrelba liegen Berge direkt an der Küste, so daß wir nach S. Nicola, S. Antonio di Santadi und Funtanazza nach Arbus fahren. Wir wollen eine Schleife fahren und entscheiden uns, die Küste zum Schluß zu fahren. Also geht es zuerst nach Fluminimaggiore bis Iglesias und von dort nach Fontanamare, Buggeru, Guspini und zurück zum Campingplatz.

31.05.2003 463 km
Heute geht es auf die Nordschleife. Wir fahren vom Campingplatz nach Riola, Narbolia und Seneghe nach Bonarcado, St. Lussurgiu bis Cuglieri. Weiter nach Tresnuraghes und Pozzomaggiore. In Tinnura sehe ich die bemalten Häuser und halte an (Fotos). Anschließend durch Villanova (Kopie), Alghero, Itteri in Richtung Sassari. Vorher biegen wir ab nach Tissi, Ossi und Osilo nach Nulvi. Über Martis und Ozieri fahren wir durch Bultei nach Bono. Als wir uns auf den Weg zum Pso. di b’Uccaido machen, fängt es zu regnen an, und wir beschließen, umzudrehen und aus dem Regengebiet zu fahren. Wir machen uns Richtung Mocomer zur Schnellstraße auf, fahren nach Abbasanta, St. Lussurgiu bis Cuglieri und weiter nach St. Catarina, wo wir beim Tanken unsere „neien sardischn Spezln“ treffen, die uns auf einen Drink einladen (“BABY-COLA” = Whiskey-Cola). Danach geht es die letzten Kilometer zum Campingplatz.

01.06.2003 244 km
Eigentlich wollte Viktor heute einen Pausentag machen, wir einigten uns aber darauf, heute die Insel zu durchqueren und an der Ostküste einen anderen Campingplatz zu suchen, um dort morgen zu pausieren. Wir fahren über südlich nach Riola und Cabras bis Oristano. Von dort aus geht es Richtung Landesinneres nach Simaxis, Fordongianus, Sorgono und Atzara nach Meana. Weiter durch Aritzo nach Seui, Gairo und Lanusei bis Tortoli an den Campingplatz „Sos Flores“.

02.06.2003 33 km
Heute legen wir unseren ersten Pausetag ein. Wir wollten gerne mit dem Zug kreuz und quer über die Insel fahren, waren aber zu früh im Jahr dran, weil die Dampfeisenbahn erst ab 15. Juni im Einsatz ist. So haben wir uns dann einen Strandtag genehmigt.

03.06.2003 364 km
Von Tortoli fahren wir nach Tertenia. Von dort aus nach Villaputzu (auch hier ist die alte Straße wieder durch eine neue ersetzt worden) und weiter auf der Küstenstrasse in Richtung Cagliari. Auf einer Berghöhe machen wir einen Abstecher nach Burcei, wo wir eine Pause einlegen. Auf meiner Karte ist eine Straße eingezeichnet, die in Richtung Ostküste ans Meer führt. Wir fahren also nach Arcu Neridu in Richtung 7 Fratelli. Die Landschaft in diesem Gebiet ist die folgenden „Strapazen“ allemal wert. Nach einer Weile kommen wir an ein Verkehrsschild, mit dem Zeichen „Wasser“. Gleich darauf erwartet uns eine Wasserdurchfahrt, von der noch 3 weitere folgen. Kurz darauf endet die geteerte Straße und geht in eine Schotterpiste über. Nach ca. 1 km beraten wir, was wir tun sollen, und entschließen uns zur Weiterfahrt. Es folgen noch 7 km gröbster Schotter, bis wir schließlich im Süden am Meer wieder auf geteertes Terrain kommen. Wir fahren weiter Richtung Cagliari bis Flumini, dann nördlich bis Sinnai, Settimo, Dolianova und S. Nicolo nach Villasalto. Ab Ballao wurde mittlerweile eine neue Strasse gebaut (lang und gerade, die alte Straße aus meiner Karte ist nicht mehr erreichbar) weiter nach Escalaplano, Perdasdefogu bis Jerzu (dort führt eine schmal Einbahnstrasse bergauf und bergab quer durch die Stadt). Es geht weiter über Bari Sardo zurück nach Tortoli.

04.06.2003 412 km
Tortoli - Pt. Tricarei - Villagrande - Villanova - Pso. di Corre Boi - Pso. di Caravei - Fonni - Tiana - Sorgono - Austis - Tedi - Olzai - Sarule - Orani - Nuoro - Bitti - Mamone - Lode - S. Nicola - Tortoli.

05.06.2003 18 km
Nachdem ich gestern schon mit Kreuzschmerzen unterwegs war, legen wir heute noch einmal einen vorgezogenen Pausentag ein, sonst hätten wir sowieso morgen nochmal Schonzeit für Mensch und Maschine eingeplant.

06.06.2003 369 km
Tortoli - Bari Sardo - Lanusei - Serri - Isili - Laconi - Aritzo - Asuai - Desulo - Fonni - Mamoaida - Orgosolo - Oliena - Dorgali - bei km 179 Unfall von Viktor - Baunei - Tortoli.

07.06.2003 9 km
Heute machen wir Zwangspause. Zuerst sollte Viktor in Nuoro einen Leihwagen bekommen, nach Rückfrage beim ADAC klappt es aber, daß er auch in Tortoli ein Auto bekommt. Anschließend fahren wir mit dem Wagen nach Nuoro, um die Kawa zu zerlegen.

08.06.2003 224 km
Nachdem der Campingplatzbesitzer erfahren hat, daß die Kawa verschrottet werden soll, einigt er sich mit Viktor, ihm die Teile und auch den Rest der Maschine abzukaufen, um sie wieder herzurichten. Am Nachmittag machen wir uns auf den Weg zur Fähre. Viktor fährt mit dem Wagen auf der Schnellstrasse, ich wähle die Küstenstrasse von Tortoli über St. Lucia, Posada und Budoni nach Olbia und Golfo Aranci.

09.06.2003 717 km
Am Morgen fahren wir auf der Schnellstrasse von Livorno nach Florenz. Dort geht es auf der Autobahn über Bologna und Modena zum Brenner. Nach der Mautstelle fährt mir ein BMW nach, misst mich in der 100 km/h-Begrenzung mit 135 km/h und kassiert an der Tankstelle Innsbruck Süd 36€ für einen Strafzettel. Über Innsbruck fahre ich zum Inntaldreieck und ohne weiteren Halt nach Bergen.

Teilnehmer: Günter und Viktor

Ausfall: 1. Am 6.6.2003 parkt!!! Viktor seine Kawa unter einer Leitplanke (Totalschaden) 2. Bei der Heimfahrt fährt mir ein Gendarm nach und mißt mich mit 135 km/h in der 100 km/h - kostet 36 Euro

   
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